Starke Wettbewerbsbeiträge der Oranienschule


Grafik Explore Science
Besonders freuen wir uns über die große Beteiligung an den Wettbewerben. Insgesamt gingen sieben Teams der Oranienschule an den Start. Zwei Teams konnten sich gegen ein starkes Teilnehmerfeld durchsetzen und erreichten einen dritten und einen fünften Platz.

Im Wettbewerb „Crash Test“ entwickelten Mila aus der 6b und Frieda aus der 6a eine Verpackung, die weniger als drei Gramm wog und dennoch ein rohes Ei beim Fall aus 1,50 Metern Höhe sicher schützte. Das Ei landete unbeschädigt – und die beiden erreichten damit einen hervorragenden dritten Platz. Neben der Auszeichnung konnten sie sich über ein Preisgeld von 250 Euro freuen. Auch Liam zeigte eine sehr überzeugende Konstruktion und hatte nach den ersten Durchgängen gute Chancen auf eine Platzierung, musste sich am Ende aber knapp geschlagen geben.

Ebenfalls erfolgreich war das Team im Wettbewerb „Enigma“. Nina, Kanyaka und Leonard aus der 10b entwickelten einen eigenen Verschlüsselungscode und programmierten dazu ein passendes Entschlüsselungsprogramm. Mit ihrer Idee und der technischen Umsetzung überzeugten sie die Jury und erreichten einen starken fünften Platz. Alle drei hatten bereits im WU-Unterricht Jugend forscht an ihren Projekten gearbeitet – ein schöner Beleg dafür, wie eigenständige Forschungs- und Wettbewerbsprojekte im Wahlunterricht entstehen können.

Im Wettbewerb „Binärcode“ bestand die Aufgabe darin, eine Maschine zu entwickeln, die jeweils 100 schwarze und weiße Tischtennisbälle sortiert. Die besondere Herausforderung: Alle Bälle mussten gleichzeitig eingefüllt werden. Alex (5b) und Emil (6a), unsere jüngsten Teilnehmer, entwickelten in der AG Jugend forscht eine Sortiermaschine aus Lego-Technik und programmierten diese mit Scratch. Auch wenn es am Ende nicht für eine Platzierung reichte, zeigte ihr Beitrag eindrucksvoll, wie viel technisches Verständnis, Kreativität und Durchhaltevermögen (gerade bei zusätzlichen privat investierten Tüftelstunden) bereits in ihnen steckt.

Auch Leopold (7c) und Zainab (10a) sowie Maximilian (8b) traten mit großem Engagement mit ihrer Sortierkonstruktion am Wettbewerbstag an, mussten sich dann aber Konkurrenz und Hitze geschlagen geben. Auch die Herausforderung, präzise ineinandergreifende Konstruktionen nach Mannheim zu transportieren, stellt immer wieder eine Gefahr für das Funktionieren vor Ort dar. Doch allein, dass man es mit einer eigenen Erfindung schafft anzutreten, ist ein großer Erfolg!

Mit einer spannenden Waben-Konstruktion aus mehren hundert Papierröllchen die in stundenlanger Heimarbeit gefertigt wurden, ging Leon (9b) beim Wettbewerb Papierbrücke an den Start. Seine Konstruktion wog weniger als 200 g, überbrückte 1m und hatte im Vorfeld 25kg Bücher tragen können, die auf sie gestapelt waren. Im Wettbewerb war dann bei einer punktuellen Belastung von 1,6 kg leider das Maximum erreicht.

Begeistert war die Jury von Levi und Tim aus der 5e und ihrer selbst gebauten Picasso-Maschine, die nicht reproduzierbare, zufällig neu entstehende Bilder schafft. Ihre Konstruktion, bei der Pinsel über eine Seilrutsche nach Betätigung des Auslösers das Bild schaffen, wurde von der Hitze boykottiert - die Seile hingen trotz Nachjustierens etwas durch und rutschten nicht in der getesteten Schnelligkeit.

Bilder und Videos zu den Wettbewerbsbeiträgen gibt es hier in der Galerie